Saison 2018

Eidgenössisches Eichenlaub für den Stadtverband

Am Sonntag 26. August 2018 fand in Landquart der 5. Eidgenössische Nachwuchsschwingertag (ENST) statt. Wie bei den «Grossen» wird dieser Anlass nur alle drei Jahre ausgetragen. Die 50 besten Schwinger der Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 waren startberechtigt. Andy Signer aus Wittenbach sichert sich dabei im jüngsten Jahrgang den ersten Eidgenössischen Zweig für den Stadtverband.

Selektion bereits ein Erfolg
Die Teilnahme am kleinen Eidgenössischen verdient sich Andy Signer mit einem Steigerungslauf während der Saison. Nach seinem ersten Festsieg an einem kleineren Regionalschwinfest in der Halle, folgt der verpasste Zweig am Schaffhauser Kantonalschwingfest zum Start der Freiluftsaison. Danach kommt Signer immer besser in Fahrt, gewinnt ein weiteres Regionalschwingfest, wird am St.Galler Kantonalen Zweiter und sicherte sich den Doppelzweig am Nordostschweizerischen Teilverbandsfest. Dank dieser Leistungen wird er in seinem Jahrgang als einer von nur 11 Teilnehmern aus der Nordostschweiz selektioniert.

Perfekter Start
Am ENST startet Signer mit zwei Maximalnoten perfekt in den Tag. Vor dem Mittag greift er dann mit dem späteren Festsieger Yanik Bucher zusammen. Nach einem spannenden und hochklassigen Kampf muss er das Sägemehl als Verlierer verlassen. Am Nachmittag gewinnt er seinen 4. Kampf mittels Fussstich und Nachdrücken am Boden. Im 5. Gang schwingt er dann bereits ein erstes Mal um den begehrten Zweig, verliert den Kampf aber nach kurzer Gangdauer. Vor der beeindruckenden Kulisse von 4900 Zuschauern sichert er sich dann den Eidgenössischen Zweig mit einem Gestellten im letzten Gang. Mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen klassiert er sich mit einer Punktzahl von 55.50 im 8. Rang und darf am Abend im Festzelt vor die Ehrendamen treten. Er teilt diese Ehre mit fünf weiteren Nachwuchsschwingern aus dem Nordostschweizerischen Verbandsgebiet.


2. NOS-Kranz für Lars Geisser


Lars Geisser, der Turnerschwinger vom Schwingerverband St.Gallen und Umgebung sichert sich am Nordostschweizerischen Schwingfest in Herisau seinen zweiten Teilverbandskranz. Dank seinem starken Rang 4b durfte der Mörschwiler mit dem Zuchtrind Elita ebenfalls den zweiten Lebendpreis seiner Karriere entgegennehmen.

Nach einem starken Jahr 2017 mit 4 Kantonalkränzen und dem 1. NOS-Kranz in Davos, bestätigt Geisser dieses Jahr das Gezeigte eindrücklich. Bei seinen Kranzfestteilnahmen im laufenden Jahr durfte er die Heimreise stets kranzgeschmückt antreten. Dies gelang ihm sowohl am Thurgauer Kantonalen in Lengwil, dem  Zürcher Kantonalschwingfest in Hausen am Albis, wie auch an seinem Heimfest, dem St.Galler Kantonalen in Tübach.

Geisser startete am Jubiläumsschwingfest zum 125 jährigen Bestehen des Nordostschweizer Schwingerverbands mit einem Sieg über Urs Schäppi und der Maximalnote 10 in den Tag. In der eindrucksvollen Herisauer Schwingarena musste sich der Turnerschwinger vor dem Mittag aber mit zwei Gestellten Gängen, gegen Roman Schnurrenberger und den Aargauer Gast Andreas Döbeli, begnügen. Am Nachmittag reihte er dann drei Siege gegen Martin Schuler, Thomas Koch und im Entscheidungsgang gegen Marc Zbinden aneinander. Mit seinen 57.50 Punkten und dem Rang 4b war der Stadtverbändler der beste Schwinger in den Reihen des St.Galler Kantonalverbands.

Für Geisser geht’s bereits am nächsten Sonntag am Appenzeller Kantonalschwingfest in Wolfhalden wieder in die Hosen, bevor dann am 8 Juli mit dem Bergkranzfest auf der Rigi eines seiner Saisonhighlights ansteht.


104. St.Galler Kantonalschwingfest vom 27. Mai in Tübach

Drei Kränze für den Stadtverband

Simon Oertig erkämpfte sich in Tübach sein erstes Eichenlaub! Der Brüehwiler klassierte sich mit 57.00 Punkten im Rang 6c, er erschwang 4 Siege, einen Gestellten und musste einmal als Verlierer vom Platz. Ebenso erkämpften sich Lars Geisser (5c mit 57.25 Punkten) und Fabian Rüegg (5f mit 57.25 Punkten) den begehrten Kranz. Herzliche Gratulation! Ein grosses Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern!


Berichterstattung:

Bauchef des Kantonalschwingfests: «Ich schaue, dass jeder Büez hat»
Den Aufstieg zu den Bösen im Visier 
Giger und Bösch teilen den Sieg
Kantonales Schwingfest in Tübach: Nicht nur für eingefleischte Fans
Zuerst feiert Lars Geisser den Kranz, dann wartet die Arbeit
Nach dem Kantonalschwingfest in Tübach: Der Ring wird zur Grümpiwiese


Jahr 2017


111. Hauptversammlung, Samstag 11. November 2017 in St.Gallen

Zwei Grossanlässe und ein neues Ehrenmitglied

Der Stadtverband tagte wie gewohnt in der alten Turnhalle Engelwies in St.Gallen-Bruggen. Der Präsident Andy Rohrer durfte rund 120 Teilnehmer begrüssen, darunter zahlreiche Ehrenmitglieder. Im speziellen begrüsst wurde der Vize-Präsidenten des St.Galler Kantonalen Schwingerverbandes Marcel Gächter, der OK-Präsidenten des St.Galler Kantonalschwingfestes 2018 in Tübach Michael Götte, sowie der Leiter des städtischen Sportamts Marcel Thoma. Das Bürgerturnerchörli St.Gallen gab der Versammlung mit seinen Darbietungen einen festlichen Rahmen. Andi Rohrer führte seine erste Hauptversammlung als Präsident kurzweilig und arbeitete die anstehenden Geschäfte speditiv ab. Seine Feuertaufe ist Ihm gelungen.

Im Fokus fürs kommende Verbandsjahr 2018 stehen die Organisation des 104. St. Galler Kantonalschwingfestes vom 27.Mai 2018 in Tübach, sowie jene des traditionellen Olmaschwingets vom 21. Oktober 2018.

Zwei Leistungsträger bei den Aktivschwingern – Herausragende Leistungen beim Nachwuchs

Die beiden Aktiven Lars Geisser und Fabian Rüegg setzten im Jahr 2017 die grössten Ausrufezeichen. Lars Geisser sicherte dem Stadtverband den ersten NOS-Kranz seit 11 Jahren, zudem erkämpfte er sich vier weitere Kantonalkränze. Diese Leistung sicherte ihm die Selektion fürs Unspunnenschwinget durch den NOSV. Fabian Rüegg gewann den traditionellen Abendschwinget des Stadtverbands ex aequo mit Ursin Battaglia. Zudem sicherte er sich zwei Kantonalkränze.

Der Wanderpokal für den Besten Jungschwinger geht an Luca Streuli. Luca gewann fünf Zweige und sicherte sich neun Auszeichnungen. An vier Schwingfesten erkämpfte er sich gar den Festsieg. Mit Flavio Lenherr und Lukas Lauchenauer standen zwei weitere Stadtverbändler jeweils in einem Schlussgang. Wie bei den Aktiven durften sich die Stadt-St.Galler nach einer langen Durststrecke über Eichenlaub am NOS freuen. Andy Signer verdiente sich den Zweig mit 4 Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage.

Markus Gossner neues Ehrenmitglied

Markus Gossner war es Anfang des Jahrtausends zu verdanken, dass der Stadtverband den Schritt ins Computerzeitalter problemlos gehen konnte. Der unter Schwingerkameraden als Gustli bekannte Waldkircher war nie selbst im Sägemehl aktiv, unterstütze den Stadtverband aber in zahlreichen OK’s. So hatte Gustli das Rechnungsbüro an diversen Nachwuchs-, Verbands-, und Kantonalschwingfesten unter sich. Daneben beteiligte er sich auch an der Organisation von anderen Aktivitäten des Verbands.

Paul Lauchenauer und Cedric Lenherr gewinnen das erste ‚Götti‘-Klubschwinget

Bereits am Nachmittag fand der traditionelle Klubschwinget im eigenen Schwingkeller statt. Um die Kameradschaft zwischen Aktiv- und Nachwuchschwingern zu fördern, wurde von den technischen Leitern jedem Aktivschwinger ein Jungschwinger zugeteilt. Die Gänge der beiden zählten dann zusammen im Kampf um den Tagessieg. In den Einzelwertungen setzten sich mit Andy Signer bei den Jungschwingern und Lars Geisser bei den Aktiven die Favoriten durch. Die Göttiwertung gewannen Paul Lauchenauer und Cedric Lenherr, welche als Team am meisten Punkte erschwangen.


Andreas Rohrer (links) überreicht Markus Gossner die Ehrenmitgliedstafel.

Verbandsreise vom 09. und 10. September nach Davos

Am Samstag 09. September trafen sich 26 Mitglieder des Stadtverbands zur Vereinsreise. Mit dem Car ging es Richtung Davos wo nach einer kurzweiligen Fahrt im Hotel die Zimmer bezogen wurden. Danach ging es weiter nach Monstein, wo das währschafte Mittagessen wartete, dadurch gestärkt ging es zur Besichtigung der Monsteiner Brauerei. Die 2001 gegründete Kleinbrauerei braut unter anderem Biere für die ‚Pro Montagna‘-Kampagne, welche im COOP vertrieben werden, die restlichen Sorten werden regional vermarktet. Nach der informativen Führung warteten ein ausgiebiges Vesperplättli, sowie die Monsteiner Biere auf die Verköstigung durch die Verbandsmitglieder, besonders das Weizenbier erhielt sehr gute Kritiken. Der nächste Fixpunkt war bereits das Nachtessen, die Zeit bis dahin wurde teilweise beim Apero oder auf dem Hotelzimmer verbracht. Im Anschluss ans Abendessen erkundeten die Teilnehmer das Davoser Nachtleben. Zur frühen Stunde erreichten dann auch die Letzten, mehr oder weniger leise ihr Hotelbett.
Am Sonntagmorgen lag in Davos der erste Schnee der Saison, beim gemeinsamen Morgenessen wurden noch die letzten Tagesdetails besprochen. Während die Wetterfesten sich zu Fuss auf den Weg zur Schatzalp machten, zogen die meisten die Fahrt mit der Standseilbahn vor. Da sich auf Grund der Wetterbedingungen, Aktivitäten im Freien nicht gerade anboten, traf man sich im Restaurant Strela-Alp zum gemeinsamen Mittagessen und verbrachte den restlichen Tag mit Jassen. Einigen Teilnehmern kam dieser ruhige Tagesablauf nach dem Vorabend gerade recht. Am späteren Nachmittag machte sich das Grüppchen dann wieder auf den Weg nach St.Gallen. Ein grosser Dank gilt Thomas Eberle für die Organisation der Reise.
Bilder 

Lars Geisser fürs Unspunnenschwingfest selektioniert!

Der Nordostschweizer Schwingerverband selektioniert den Mörschwiler Lars Geisser fürs Unspunnenschwinget vom 27. August 2017. Der Unspunnenschwinget zählt neben dem eidgenössischen Schwing- und Älplerfest und dem Kilchbergerschwinget zu den drei regelmässig stattfindenden Schwinganlässen mit eidgenössischem Charakter, bei denen nur die bösesten Schwinger der Schweiz teilnehmen. Am Unspunnenschwinget ist die Teilnehmerzahl auf 120 Schwinger limitiert. Die Nordostschweizer stellen eine Delegation von 31 Schwingern, der NOSV-Kader wird angeführt vom Sieger des letzten Unspunnenfestes Daniel Bösch, sowie dem Schlussgangteilnehmer des letzten Eidgenössischen Armon Orlik und dem zweitplatzierten von Estavayer Samuel Giger.

Lars Geisser der dem Schwingerverband St.Gallen und Umgebung angehört, sicherte sich die Selektion mit drei Kantonalkränzen (St.Galler, Bündner-Glarner und Glarner-Bünder) und dem NOSV-Kranz in Davos. Lars Geisser ist der erste Teilnehmer des Stadtverbands am prestigeträchtigen Unspunnenschwingfest seit dem Eidgenossen Peter Oertig im Jahre 1999.

Presseschau:

St.Galler Nachrichten: Fürs Unspunnen Selektioniert

1. NOS-Kranz für Lars Geisser

Der Mörschwiler Lars Geisser sichert sich am 122. Nordostschweizer Schwingfest in Davos seinen ersten Teilverbandskranz! Für den Schwingerverband St.Gallen und Umgebung ist dies der erste Teilverbandskranz seit 11 Jahren.
Nach zwei verletzungsgeplagten Saisons konnte Geisser seine starke Form in diesem Jahr auch am Nordostschweizer Teilverbandsfest bestätigen. Nach seinem Kranz am St.Galler Kantonalen und dem dritten Rang am Glarner-Bündner Kantonalen durfte er sich berechtigte Hoffnungen auf seinen ersten Teilverbandskranz machen.
Geisser startete mit einem Gestellten Gang gegen den Bündner Battaglia Ursin in den Tag. Unter der Kuppel der Davoser Eishalle konnte er im zweiten gegen Urs Giger gewinnen. Vor dem Mittagessen musste er sich dem Südwestschweizer Gast Marc Gottofrey geschlagen geben. Am Nachmittag reihte er dann drei Siege gegen Daniel Oertle, Thomas Kammermann und im Entscheidungsgang gegen den Appenzeller Teilverbandskranzer Naim Fejzaj aneinander. Damit sicherte er sich den Kranz im Rang 7b mit 56.75.

Presseschau:
St.Galler Nachrichten 1. NOS-Kranz für Lars Gaisser
St.Galler Tagblatt, vom 21.06.2017, Reginalsport St.Gallen

Mann des Tages in Niederurnen

Lars Geisser ist nach seiner starken Leistung am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest in Niederurnen vom Schlussgang zum Mann des Tages gewählt worden.


Quelle: Schlussgang 'Die Schwingerzeitung'

Buebe und Abendschwinget Andwil 2017


Zwei Sieger am Abendschwinget

Um 22:00 Uhr  und nach einem Gestellten Schlussgang durfte sich der Mörschwiler Sennenschwinger Fabian Rüegg und mit Ihm der Stadtverband über seinen ersten Festsieg freuen. Faiban Rüegg gewann das Fest im Rang 1a zusammen mit Ursin Battaglia 1b, aber der Reihe nach: Ab 17.00 Uhr verfolgten rund 1’000 Zuschauer bei regnerischem Wetter das traditionelle Abendschwinget des Stadtverbandes St.Gallen in Andwil. Sie alle brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn was die Aktivschwinger zeigten, war hohe Schwingerkost. Die Schwinger aus allen St.Galler Unterverbänden wurden von den Gästen der benachbarten Kantone Thurgau, Appenzell und Graubünden herausgefordert. Das OK, bestehend aus der Landjugend Gossau und Umgebung und dem Schwingerverband St.Gallen und Umgebung mit Roland Mittelholzer als OK-Präsident, bot den Aktivschwingern sowie den zahlreichen Zuschauern tadellose Voraussetzungen. Auf den vier Sägemehlplätzen im Zentrum von Andwil ging es bei den Zweikämpfenordentlich zur Sache.

Die Entscheidung

Da der Appenzeller Vorjahressieger Martin Hersche im fünften Gang verlor, zog der Rapperswiler Dominik Oertig zusammen mit dem Eidgenossen Raphael Zwyssig vom Schwingclub Gais in den Schlussgang ein. Ein gestellter Schlussgang führte dazu, dass der Mörschwiler Fabian Rüegg im Rang 1a und der Bündner Ursin Battaglia im Rang 1b den Festsieg erbten.

Ein Ausrufezeichen des Stadtverbandes

Die Schwinger des organisierenden Schwingerverbandes der Stadt St.Gallen und Umgebung konnten, angeführt vom Festsieger Fabian Rüegg, eine starke Leistung zeigen. So klassierte sich Roman Vestner im starken zweiten Rang. Sandro Vollmeier und der vom Publikum getragene Lokalmatador Simon Oertig aus Brüewil wussten in den Rängen 4c und 6 zu überzeugen. Roy Schrepfer, Patrick Egli und Marcel Gerig zeigten mit den Rängen 7b, 8b und 8f ebenfalls eine starke Leistung. Diese starke Leistung wurde zusammen mit den Kameraden gebühren gefeiert!


Bild: Festsieger Fabian Rüegg

Presseschau:
St.Galler Tagblatt 'Ein geerbter Heimsieg'
St.Galler Nachrichten 'Ausrufezeichen des Stadtverbandes' 
St.Galler Tagblatt 'Ein Dorffest mit Schwung'
Regiosport
Schlussgang


Buebeschwinget

Rund 600 Zuschauer verfolgten bei durchzogenem Wetter den Buebeschwinget welcher durch den Tag vor dem Abendschwinget durchgeführt wurde. Eingeteilt in vier Alterskategorien boten die 281 zum Wettkampf angetretenen Knaben aus dem Kanton St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Appenzell attraktiven Schwingsport. 

Die Entscheidungen in Kürze

Kat. A (Jg. 2002/03) Im reinen Toggenburger Schlussgang fackelt Werner Schlegel nicht lange und befördert David Liebherr mit Kurz zum Resultat ins Sägemehl.

Kat. B (Jg. 2004/05) Der Kirchberger Tobias Schönenberger gewinnt nach 3:54 Min mit Hüfter und Nachdrücken am Boden gegen Ramon Schmid aus Marbach.

Kat. C (Jg. 2006/07) Simon Fäh aus Benken gewann den Schlussgang gegen den Stadt St. Galler Lukas Lauchenauer mit Kurz und Nachdrücken.

Kat. D (Jg. 2008/09) Bei den jüngsten gewann Johannes Eggenberger (Grabserberg) nach einer halben Minute gegen den Abtwiler Flavio Lenherr mit Hüfter platt.

Abgeordnetenversammlung 4./5. März

In Marin-Epagnier fand die Abgeordnetenversammlung des ESV statt. Appenzell wurde als Austragungsort für das Jubiläumsschwingfest 125 Jahre ESV 2020 gewählt. 
Im Espace Perrier in Marin-Epagnier fand die Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) statt. Am Samstag, 4. März wurden die Mitglieder des Büros AV wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Obmann Paul Vogel und der technische Leiter ESV, Samuel Feller. Den Antrag des Zentralvorstandes zur Ausarbeitung eines Sponsoringkonzeptes ESV lehnten die Stimmberechtigten ab. Franz Belmont, Blaise Decrauzat, Eric Haldi, Urs Lanz, Ruedi Schläfli und Hans-Rudolf Zumstein wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Am Sonntag 5. März folgten die Versammlungsteilnehmer mit Spannung den Präsentationen der Bewerber für das Jubiläumsschwingfest 125 Jahre ESV 2020. Appenzell, Luzern, Neuenburg und Bern stellten sich der Wahl. Im vierten und entscheidenden Wahlgang wurde Appenzell als Austragungsort gewählt.

Christian Rufer, Medienchef ESV

Saison 2016


Hohe Ehre für Paul Ackermann und Franz Inauen

 

Einmal mehr -  fast schon wie gewohnt - verlief die DV des NOS-Schwingerparlamentes in Minne. Die Ernennung von drei neuen Ehrenmitgliedern, darunter Paul Ackermann, Mels, und Franz Inauen, St.Gallen, bildete den Höhepunkt der Tagung.

Zur bereits 122. Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbandes NOSV konnte Präsident Hanspeter Rufer in Schwende AI 248 stimmberechtigte Delegierte der sieben NOSV-Kantone begrüssen. Ein herzlicher Willkommgruss galt Daniel Fässler, Stillstehender Landammann des Standes Appenzell Innerrhoden. Ein weiterer besonderer Gruss ging an die anwesende Schwingerprominenz mit den Königen Noldi Ehrensberger, Ernst Schläpfer und Jörg Abderhalden sowie Unspunnensieger Daniel Bösch. Die vom Schwingklub Appenzell tadellos organisierte Versammlung wurde vom Jodelchörli Wildkirchli Appenzell musikalisch umrahmt.

 Fast alles beim Alten

Hanspeter Rufer leitete die Versammlung wie gewohnt ruhig und souverän. Mit dem Melser Paul Ackermann trat ein langjähriges Mitglied aus dem Vorstand zurück. Er wurde ersetzt durch den Toggenburger Martin Kurmann (Jg. 1974). Der Mitgliederbestand erfuhr wiederum eine leichte Steigerung und steht neu bei etwas über 20‘900, womit das magische Traumziel von 20'000 Mitgliedern wiederum locker gehalten werden konnte. Ebenso erfreulich die von Finanzminister Hansruedi Hauser vorgelegten Zahlen, welche einen gesunden Finanzbestand auswiesen.

 Junge Wilde im Vormarsch

In der Rückschau des Technischen Leiters Beat Abderhalden zeigte sich einmal mehr die Stärke der NOS-«Bösen». Höhepunkt des Schwingerjahres 2016 war sicherlich das Eidgenössische Schwingfest Ende August in Estavayer-le-Lac mit zehn Kränzen für die NOSV-Aktiven. Eines ist unbestritten: es war ein tolles Fest, und dies vor allem wegen den Ostschweizern. Sie waren es, welche dem Fest den Stempel aufdrückten und für attraktiven Schwingsport sorgten. Daniel Bösch mit sechs Eidgenossen auf seinem Notenblatt und vor allem die Jungs Armon Orlik und Samuel Giger begeisterten das Publikum mit sehr starken Leistungen, geprägt von attraktiver und offensiver Schwingerarbeit.

Auf die kommende Saison darf man sehr gespannt sein. Die Generation der jungen Wilden kennt nur eines: Vollgas von A - Z! Die Altersgruppe um Armon Orlik (Jg. 1995) und Samuel Giger (1998) werden das Sägemehl gründlich aufwirbeln und den Arrivierten wohl die Hölle heiss machen und ihnen künftig noch gehörig einheizen.

 142 Kränze - Rekord für Nöldi Forrer

Die interne Hitliste wird angeführt von Daniel Bösch mit zehn Saisonkränzen vor Michael Bless mit neunmal Eichenlaub. Dahinter folgen Armon Orlik und Roger Rychen mit je acht Kränzen, gefolgt von Youngster Samuel Giger (Jg. 1998) und Routinier Nöldi Forrer (Jg. 1978), der nun mit 142 Kränzen als alleiniger Rekordhalter zu Buche steht. Der Maienfelder Armon Orlik wurde nach Saisonschluss mit der Auszeichnung Schwinger des Jahres und mit dem Titel Newcomer des Jahres an den Sports Awards ausgezeichnet, was ebenfalls eine erfreuliche Mitteilung bedeutete.

 Ein Wermuts-Tropfen bilden verschiedene Rücktitte, allen voran diejenigen der Eidgenossen Martin Glaus, Gerry Süess und Pascal Gurtner.

 Festort des NOS-Schwingfestes 2017 ist Davos am 18. Juni, im Jahr 2018 gelangt der NOS-Ehrentag am 24. Juni in Herisau zur Austragung und für 2019 steht Hallau SH mit Datum 30. Juni 2019 in der Agenda. Das diesjährige, bereits 14. NOS-Nachwuchsschwingfest findet am Samstag, 17. Juli in Rikon im Tösstal ZH statt und Anfang Juli 2018 trifft sich der NOSV- Nachwuchs im thurgauischen Weinfelden.

 Paul Ackermann und Franz Inauen – neue Ehrenmitglieder

Mit dem Thurgauer René Christinger (Jg. 1956) und den beiden St.Gallern Franz Inauen, St.Gallen, und Paul Ackermann, Mels, (beide Jg. 1961) wurden drei verdiente Schwingerkameraden in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Sie alle drei stellten sich nach Beendigung ihrer Aktivlaufbahn im Sägemehl - wie im Schwingen üblich - für viele weitere Aufgaben zur Verfügung. So stellten sie ihr Wissen und ihre Erfahrung als Kampfrichter, bei vielfältigen Vorstandstätigkeiten auf verschiedenen Ebenen und in OKs von schwingerischen Anlässen dem Brauchtum Schwingen während vielen Jahren zur Verfügung. Für ihren unermüdlichen Einsatz zu Gunsten des Schwingens bedeutet die Ernennung zum NOSV-Ehrenmitglied den wohl verdienten Dank!  Auf alle drei war immer Verlass!

Emil Bürer


Chlausobig vom 10.12.2016 im i-Pünktli in Engelburg

Bereits gehört der Chlausabend des Stadtverbands wieder der Vergangenheit an. Am letzten Samstag trafen sich die Buebe- sowie Aktivschwinger und einige weitere Mitglieder des Stadtverbands  in Engelburg und genossen ein vorzügliches Fondue. Nach dem gemeinsam Essen erschien auch schon der Chlaus in der Türe. Sofort herrschte am Tisch unserer Buebe eine Stille, wie sie sich die Leiter in den Trainings wünschen würden. Die Buebe mussten dann auch als erste vor den Chlaus treten. Bereits beim Ersten stellte man fest, dass der Chlaus nicht wie in früheren Jahren ein Sprüchli hören wollte, sondern Kraftübungen als Gegenleistung fürs Chlaussäckli einforderte. Nachdem die Buebe Ihre Liegestützen und Rumpfbeugen erledigt hatten waren die Aktiven an der Reihe. Aufgrund der teilweise grossen Sündenregister versuchten einige mit dem Chlaus zu feilschen, was allerdings nicht gross half. So musste zum Schluss gar der Präsident noch einige Übungen demonstrieren. Im Anschluss verliess der Chlaus die Runde, welche sich noch etwas der Pflege der Kameradschaft widmete. Ein grosses Dankeschön gilt Thomas Eberle und seiner Familie für die super Bewirtschaftung und Organisation des gelungenen Anlasses.


Schwingerverband St.Gallen und Umgebung

110. Hauptversammlung, Samstag 12. November 2016 in St.Gallen

 

Die diesjährige Hauptversammlung stand im Zeichen des abtretenden Präsidenten Marcel Gächter und des daraus folgenden neu konstituierten Vorstandes.

Der Stadtverband tagte in der alten Turnhalle Engelwies in St.Gallen-Bruggen. Der Präsident Marcel Gächter durfte rund 110 Teilnehmer begrüssen, unter denen sich zahlreiche Ehrenmitglieder gesellten. Im speziellen begüsste Marcel Gächter den Präsidenten des Kantonalen Schwingerverbandes Paul Ackermann, den OK-Präsidenten des St.Galler Kantonalschwingfestes 2018 in Tübach Michael Götte, sowie den Präsidenten der Landjugendgruppe Gossau und Umgebung und OK- Vizepräsident des Abendschwingets 2017 in Andwil Michael Studerus. Das Bürgerturnerchörli St.Gallen untermalte ein weiteres Mal die HV mit ihren schönen Darbietungen

Nach fünf intensiven Jahren legte Marcel Gächter sein Amt als umsichtigen Verbandspräsidenten nieder. Als sein Nachfolger wurde Andreas Rohrer, bis dato Technischer Leiter, von der Versammlung einstimmig gewählt. Für die Neubesetzung seines Amtes konnte mit Stefan Rohrer ein kompetenter Nachfolger gefunden werden, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Für das abtretende Vorstandsmitglied Marco Rutz wurde der Verband in der Person von Marcel Gerig fündig, er und der übrige Vorstand wurden unter Applaus von der Versammlung gewählt. Alle weiteren traktandierten Geschäfte wurden von den 85 Stimmberechtigten gutgeheissen.

 

Volle Unterstützung für den Verein ESAF 2025

Nachdem seit diesem Jahr die abgeschlossene Machbarkeitsstudie zum ESAF 2025 in St.Gallen, mit dem Resultat «machbar» vorliegt, war es dem Vorstand ein Anliegen, die Unterstützung für diesen Grossanlass im Schwingerverband abzuholen. Die stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer signalisierten einstimmig die volle Unterstützung für den Verein ESAF 2025.

 

Im Fokus des kommenden Vereinsjahres steht neben den sportlichen Leistungen die Organisation des alljährlichen Buebe- und Abendschwingets vom 06. Mai 2017 in Andwil SG.

3 wichtige Stützen im Stadtverband

Roman Vestner, Christian Scherer und Fabian Rüegg zeigten sich für den Gewinn sämtlicher Kränze und deren 21 Auszeichnungen verantwortlich. Alle drei Schwinger qualifizierten sich für Estavayer-le-Lac, wobei Christian Scherer verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte. Die Buebenschwinger konnten die Anzahl Zweige und Auszeichnungen gegenüber letzter Saison beinahe verdoppeln. Den Wanderpokal für die beste Saisonleistung gewann Lukas Lauchenauer, der vergangene Saison neben zahlreichen Zweigen und Auszeichnungen dreimal im Schlussgang stand.

 

Marcel Gächter neues Ehrenmitglied

Der abtretende Präsident Marcel Gächter wurde für seine grossen Verdienste unter Applaus in die Garde der Ehrenmitglieder des Schwingerverbandes St.Gallen und Umgebung aufgenommen. Der zweifache Familienvater aus Wittenbach führte den Stadtverband fünf Jahre als Präsident. Davor stand er sieben Jahre als Verbands-Kassier im Einsatz. Marcel engagierte sich seit 2004 in duzenden Schwingfest OK’s, meistens führte er das OK mit seiner umsichtigen Art als Präsident an. In verschiedenen Funktionen im Unterverband und Kantonalverband bleibt Marcel dem Schwingsport weiter erhalten.

Der abtretende Medienchef Marco Rutz und die langjährigen und unermüdlichen Helfer Hanni und Otmar (Faxli) Hauser wurden zum wohlverdienten Freimitglied gewählt.

Roman Vestner und Paul Lauchenauer gewinnen den Klubschwinget

Bereits am Nachmittag fand der traditionelle Klubschwinget im eigenen Schwingkeller statt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer bestritten Roman Vestner und Simon Oertig den Schlussgang der Aktiven, welchen Roman Vestner ein weiteres Mal für sich entscheiden konnte. Bei den Bueben bestätigte Paul Lauchenauer (Jahrgang 2002) den letztjährigen Sieg. Ihm reichte im Schlussgang einen gestellten Gang gegen den technisch versierten Andy Signer, um den Sieg nach Hause zu bringen.

 

Abendschwingfest Schwingerverband St.Gallen und Umgebung

Überraschungssieg von Martin Hersche

Samstag, 21. Mai 2016 in Tübach

Ab 17.00 Uhr verfolgten rund 1200 Zuschauer bei sehr schönem Wetter das traditionelle Abendschwingfest des Stadtverbandes St.Gallen in Tübach. Sie alle brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn was die Aktivschwinger zeigten, war hohe Schwingerkost. Die Schwinger aus allen St.Galler Unterverbänden wurden von den Gästen der benachbarten Kantone Thurgau und Appenzell herausgefordert. Das OK, bestehend aus dem Schwingerverband St.Gallen und Umgebung, dem TSV Tübach, der Musikgesellschaft Tübach, der Verein Fit for Men, dem Männerchor Tübach, dem Team 81 und dem Gewerbeverein Tübach mit Marcel Gächter als OK-Präsident bot den Aktivschwingern wie den zahlreichen Zuschauern tadellose Voraussetzungen.

Animiert und angriffig

Auf den vier Sägemehlplätzen bei der Fussballwiese in Tübach ging es bei den Gängen zur Sache. Bei einigen Paarungen spürte der aufmerksame Zuschauer, dass in diesem Jahr ein Eidgenössisches Schwingfest stattfinden wird. So konnten die Festbesucher einige hochstehende Paarungen beobachten.

Ein Ausrufezeichen des Stadtverbandes

Die Schwinger des organisierenden Schwingerverbandes der Stadt St.Gallen und Umgebung wussten mehrheitlich zu überzeugen. So klassierte sich der Schwinger Roman Vestner auf dem hervorragenden dritten Rang! Aber auch Christian Scherer rangierte sich auf dem sehr guten sechsten Rang.

Die Entscheidung

Da der Toggenburger Unspunnensieger Daniel Bösch sowie der Appenzeller Eidgenosse Michael Bless ihren fünften Gang verloren, war der Weg für den Schlussgang für die beiden Appenzeller Teilverbandskranzer Martin Hersche und Marcel Kuster geebnet.

Martin Hersche konnte schliesslich den Sieg zu seine Gunsten nach 2:20 Min. mit Abfangen eines Fussstiches sichern.


Foto: Festsieger Martin Hersche 

Ende einer langen Ära

 Nach 24 Jahren schliessen Melanie und Gust Mayer das Restaurant Stauffacher an der Oberstrasse in St.Gallen.
Seit 1980, nach dem ESAF in St.Gallen, war unsere Verbandsfahne im Schwingerstübli des Restaurants Stauffacher beheimatet.
Der Schwingerverband mit seinen Mitgliedern verbrachte viele schöne Stunden bei Melanie und Gust. Wir Schwinger wurden jederzeit mit viel Herz und Liebe bewirtet. Auch für Finanzielle Unterstützung an Schwingfesten oder als Inserenten in unserem Clubheft für die Hauptversammlung durften wir immer mit Melanie und Gust rechnen.

Liebe Melanie, lieber Gust
Der ganze Schwingerverband St.Gallen und Umgebung wünscht euch viel Glück für euren neuen Lebensabschnitt. Herzlichen Dank für die jahrelange Unterstützung. Bis bald an einem Schwingfest oder an unserer Hauptversammlung.

 

Unser Verbandsfahnen und das Archiv der Schwingerzeitungen sind neu im Restaurant Hirschen in St.Fiden beheimatet. Der Schrank mit allen Exemplaren der Schwingerzeitung hat im Keller des Restaurants seinen Platz gefunden. Unsere Fahne befindet sich im 1.OG im Saal.
Ein grosser Dank geht an den Wirt Roland Dreyer, der dem Herzstück unseres Verbandes eine neue Heimat gegeben hat.



Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 in St.Gallen


Am 15.02.2016 wurden die Medien über die Machbarkeitsstudie Informiert, hier die Medienmitteilung:

Im Januar 2015 wurde die Interessengruppe IG ESAF SG2025 mit dem Ziel gegründet, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im Jahr 2025 nach St.Gallen zu holen. Die IG besteht aus Vertretern des Schwingsports, Politik, Wirtschaft und Militär und wird von Kantonsrat Michael Götte präsidiert. Um eine seriöse Bewerbung beim Eidgenössischen Schwingerverband einreichen zu können, wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St.Gallen zwei Umsetzungsstudien erarbeitet. Ziel war es, eine Grundlage für eine Machbarkeitsstudie in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Infrastruktur, Unterkünfte und Verkehr zu schaffen. Auf den gewonnenen Erkenntnissen kann nun eine gut fundierte Bewerbung lanciert werden.

Der IG ist es ein besonderes Anliegen, alle involvierten Organisationen, Institutionen und Eigentümer miteinzubeziehen und eine breite Akzeptanz zu erreichen. In der nun vorliegenden Studie wird zu allen untersuchten Themen plausibel erklärt, dass ein Fest in der Grössenordnung eines ESAF in St.Gallen ohne grössere Probleme möglich sein wird. Dies wird wie folgt begründet:

 -   Die Nachhaltigkeit und Ökologie sowie auch der Umweltschutz werden besonders berücksichtigt. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen        ist ein integrativer Bestandteil der Planung. In allen Bereichen ist eine Machbarkeit gegeben.

-   Das Thema Sicherheit spielt eine immer wichtigere und zentrale Rolle. Aus Sicht der Blaulichtorganisationen und verantwortlichen Ämter steht einer       Durchführung nichts im Weg.

-   Auf dem geplanten Gebiet St.Gallen-West kann vielfach auf bereits bestehende Grundstrukturen zugegriffen werden. Der Bau der Schwinger-Arena       mit rund 50‘000 Zuschauern und den dazu gehörenden Zeltinfrastrukturen ist auf dem Waffenplatz Breitfeld gut umsetzbar.

-   Auch im Bereich Unterkünfte ist die Situation ausgezeichnet. Vom 4-Sterne Hotel bis zum Campingplatz ist alles in zumutbarer Distanz vorhanden.

-   Die unmittelbare Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie den Haupt-verkehrsachsen des Individualverkehres sorgt für eine reibungslose An-     und Wegfahrt der Zuschauer sowie der Logistik. Drei Bahnhöfe (St.Gallen, Gossau, Herisau) und der vorhandene Busbetrieb garantieren einen             zügigen Personenstrom. Die Autobahnachse A1 führt unmittelbar zum Festgelände. Mit einem grossen P+R- Angebot ist der Individualverkehr               problemlos zu bewältigen.

Gemäss allen bearbeiteten Bereichen ist die Machbarkeit für die Durchführung des ESAF 2025 in St.Gallen ohne Einschränkung gegeben. Die IG wird nun die offizielle Bewerbung in Angriff nehmen. Die St.Galler Regierung und auch die angrenzenden Städte und Gemeinden unterstützen das Vorhaben. Die IG ESAF SG2025 wird den eingeschlagenen Weg fortführen, um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im Jahr 2025 nach St.Gallen zu holen.

 

Die Machbarkeitsstudie kann unter www.esafsg2025.ch eingesehen werden.


Saison 2015


Hauptversammlung und Klubschwingen vom 7. November, St.Gallen-Bruggen

Zur bereits 109. Hauptversammlung des St.Galler Stadtverbandes konnte Präsident Marcel Gächter in der alten Turnhalle Engelwies in St.Gallen-Bruggen rund 120 Teilnehmer, davon 98 Stimmberechtigte, begrüssen.

Kurz und bündig
Präsident Marcel Gächter führte wie gewohnt zügig und mit der nötigen Portion Humor durch die anstehenden Geschäfte, welche alle in Minne verabschiedet wurden. Glücklicherweise gab es im Vorstand keine Rücktritte zu verzeichnen. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: Marcel Gächter, Präsident; Ruedi Studerus, Vizepräsident und Kassier; Andreas Rohrer, Technischer Leiter; Andreas Scheiwiller, Leiter Jungschwingen; Tobias Scheiwiller, Aktuar; Roman Vestner, Materialverwalter; Hansueli Frei, Bau; Marco Rutz, Medien; Thomas Eberle, Beisitzer; Franz Inauen, Veteranenobmann und Fabian Rüegg, Versicherungskassier.

Erfolge der Aktiven
Am St.Galler Kantonalen von Ende Mai in Walenstadt erschwang sich Fabian Rüegg sein erstes Eichenlaub und Mitte September konnte Lars Geisser am Schwingfest auf der Wolzenalp seinen ersten Festsieg feiern. Beide Botschaften wurden verdientermassen mit grossem Applaus gewürdigt. Dieses Duo war es denn auch, welches vorgängig am Nachmittag im Schwingkeller den Schlussgang beim Klubschwinget bestritt. Dabei konnte sich Lars Geisser erstmals als alleiniger Sieger feiern lassen. Ebenso erwähnenswert waren die zwei Kranzgewinne durch Christian Scherer am St.Galler und am Schaffhauser Kantonalen.
Beim Klubschwinget der Buebe setzte sich Paul Lauchenauer (Jg.2002) auf überzeugende Art und Weise durch. Aber auch sonst zeigte der Nachwuchs während der ganzen Saison durchaus gute Leistungen, was zu berechtigten Hoffnungen für die Zukunft Anlass gibt.

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Der Fokus der Aktiven, aber sicherlich auch aller Schwingerfreunde, liegt für das kommende Jahr beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest von Ende August in Estavayer-le-Lac. Am 05./06. März 2016 findet im Athletikzentrum in St.Gallen unter Federführung des Schwingerverbandes St.Gallen und Umgebung die Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes statt. Der Buebeschwinget 2016, wiederum kombiniert mit dem beliebten Abendschwinget, gelangt am Samstag, 21. Mai in Tübach zur Austragung.

Ehre, wem Ehre gebührt
Unter grossem Applaus wurde Freimitglied Rico Zürcher für seine vielfältigen Verdienste in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Seit Jahren ist und war auf Rico Zürcher Verlass, wenn irgendwie «Not am Mann» war. Zudem war der Geehrte während einigen Jahren als kompetenter Medienchef auch im Vorstand des Schwingerverbandes St.Gallen und Umgebung. Rico, ganz herzliche Gratulation!

Im Anschluss an den geschäftlichen Teil und der Sorge um das leibliche Wohl mit einem schmackhaften Abendessen blieb auch noch genügend Zeit für den gewohnt gemütlichen Teil.


Rico Zürcher mit Ehrenmitgliedstafel


Die Starken mit starken Leistungen - Saisonrückblick 2015


Mit einem Festsieg, drei Kantonalkränzen und 24 Auszeichnungen blickt der Schwingerverband St.Gallen und Umgebung – auch aufgrund von Verletzungspech – auf ein durchschnittliches Jahr zurück. Als grosses Highlight sticht der Festsieg von Lars Geisser auf der Wolzenalp ob Krummenau hervor. Der Nachwuchs zeigte ebenfalls eine Saison mit Höhen und Tiefen.

Von Emil Bürer und Andreas Scheiwiller, November 2015

Schwingen. – Das vergangene Schwingerjahr - für einmal ohne eidgenössischen Anlass bei den Aktiven - bot einiges an Spannung und Überraschungen. Insgesamt 15 Schwinger konnten sich erstmals als Sieger eines Kranzfestes feiern lassen. Erfreulich in allen fünf Teilverbänden: die Jungen, meist technisch sehr gut beschlagen, machen den Arrivierten mächtig «Dampf» und setzten schon verschiedene dicke Ausrufezeichen.

Berner Vormacht hält an
Die Berner sind mannschaftlich trotz Verletzungspech von König Matthias Sempach und weiterer ihrer Spitzenschwinger klar die Nummer eins. Mit zehnmal Eichenlaub sind  Florian Gnägi und Christian Stucki die erfolgreichsten Kranzgewinner. Zudem konnte sich Stucki viermal als Kranzfestsieger feiern lassen. Verbandskollege Bernhard Kämpf konnte neunmal vor die Kranzjungfern treten und mit acht Kranzgewinnen steht bei den Mutzen ein ganzes Quartett zu Buche.
Die Innerschweizer zählen nach wie vor auf ihre Routiniers. Philipp Laimbacher (33) führt mit drei Kranzfestsiegen zusammen mit Andreas Ulrich (30) ihre Hitliste an, gefolgt von Andi Imhof (31) mit zwei Siegen an Kranzfesten. Erfolgreichste Innerschweizer Kranzgewinner sind Benji von Ah (28) und der junge Joel Wicki (18) mit je 8 Exemplaren.
Beim Nordwestschweizer Verband sind die Eidgenossen Christoph Bieri (8 Kränze), Bruno Gisler und Remo Stalder tonangebend. Dahinter lauern Patrick Räbmatter und die jungen Michael Bächli (17) sowie der Nick Alpiger (19), der sich siebenmal Eichenlaub erschwingen konnte.
Bei den Südwestschweizern sind es die Jungen wie Steve Duplan (18) Benjamin Gapany (20) sowie Marc Gottofrey, welche die Romands auf bessere Zeiten hoffen lassen.

St.Galler tonangebend im NOS
Im NOS-Verband waren die St.Galler einmal mehr tonangebend. Wie Stucki schaffte es auch Daniel Bösch auf 4 Kranzfestsiege, darunter erstmals auf der Schwägalp. Daniel Bösch und Nöldi Forrer stehen mit 8 Kränzen zu Buche. Mit fünf Kränzen folgen Routinier Andy Büsser und Tobias Riget (23). Wie in den anderen Teilverbänden drängen auch im NOSV junge Talente nach oben und machen den Arrivierten das Leben schwer. Mit dem Thurgauer Samuel Giger (17), den Bündner Brüdern Armon (20) und Curdin (22) Orlik, dem Toggenburger Beat Wickli (18) sind junge Talente in Lauerstellung.

St.Galler Kantonalfest
Das 101. St.Galler Kantonale gelangte in Walenstadt zur Austragung. Das Garnisonsstädtchen war nach 1938 erst zum zweiten Male Austragungsort des St.Galler Kantonalfestes. Der Turnverein Walenstadt sowie die örtliche Frauen- und Männerriege mit OK-Präsident Christof Hartmann an der Spitze leistete tadellose Arbeit. Bei bestem Schwingfestwetter verfolgten 5300 Zuschauer  auf dem grosszügig angelegten, am See gelegenen Festplatz Exi mit drei gedeckten Tribünen (1500 Plätze) die Arbeit der 189 angetretenen Schwinger, darunter sieben Eidgenossen. Im Schlussgang der beiden Toggenburger Daniel Bösch und Michael Rhyner genügte Bösch ein Gestellter zum Tagessieg. Daniel Bösch feierte damit seinen fünften Sieg in Folge am «eigenen» Kantonalfest, was vor ihm noch keinem Schwinger gelungen ist.

Schwingfeste im Verbandsgebiet
Das alljährlich vom Schwingerverband St.Gallen und Umgebung durchgeführte Abendschwingen fand dieses Jahr in Untereggen statt. Während des Tages fand der St.Galler Kantonale Nachwuchsschwingertag mit 378 Teilnehmenden statt. Ab 17.00 Uhr griffen die Aktivschwinger, angeführt von den Eidgenossen Daniel Bösch, Stefan Burkhalter und Martin Glaus, ins Geschehen ein. Rund 1000 Zuschauer verfolgten gespannt die Arbeit der 65 Aktivschwinger. Im Schlussgang setzte sich Dani Bösch gegen Stefan Burkhalter mit Kurz durch. Der Anlass, welcher durch Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger abgerundet wurde, war trotz wechselhaftem Wetter ein voller Erfolg.   

Das alle drei Jahre stattfindende OLMA-Schwinget wurde dieses Jahr bereits zum 21. Mal in Zusammenarbeit mit dem Bürgerturnerchörli St.Gallen durchgeführt. Trotz sehr schlechten Wetterbedingungen traten am zweiten OLMA Sonntag 93 Schwinger aus allen fünf Teilverbänden, darunter die Eidgenossen Erich Fankhauser (ISV) und Stefan Burkhalter, zum Wettkampf an. Im Schlussgang setzte sich Mario Schneider gegen Michi Rhyner durch und durfte den Siegermuni John in Empfang nehmen.

Durchschnittliche Bilanz der Aktiven mit grossem Highlight zum Schluss
Insgesamt schafften die Schwinger des Schwingerverbandes St.Gallen und Umgebung mit 3 Kranzerfolgen eine durchschnittliche Bilanz. Christian Scherer, welcher nach überstandener Kreuzbandverletzung dieses Jahr ins Sägemehl zurückkehrte, führt die interne Statistik mit 2 Kränzen an. Dahinter folgt Fabian Rüegg mit einem Kranz. Er durfte am St.Galler Kantonalen in Walenstadt das erste Mal vor die Ehrendamen treten. Lars Geisser fiel aufgrund einer Fussverletzung praktisch die ganze Saison aus. Jedoch sorgte er ganz zum Schluss der Saison für das grosse Highlight: Vor 1000 Zuschauern sicherte er sich auf der Wolzenalp seinen ersten Festsieg und beendete gleichzeitig die 30-jährige Toggenburger Siegesserie. Der Rapperswiler Kurt Schneiter gewann als Gast im Jahre 1985 letztmals das Schwingfest auf der Wolzenalp. Geisser startete mit einem Blitzsieg gegen den amtierenden NOS-Sieger Michi Rhyner. Mit vier Siegen und einem Gestellten zog er in den Schlussgang ein. Dort konnte er den Teilverbandskranzer Roman Bösch nach gut 10 Minuten mittels Kurz besiegen.  

Nachwuchs mit Höhen und Tiefen
Saisonhöhepunkt war das nur alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische des Nachwuchses. Leider konnte sich aus den startberechtigten Jahrgängen (1998 bis 2000) kein Schwinger des Schwingerverbandes St.Gallen und Umgebung für diesen Anlass qualifizieren. Während der gesamten Saison erschwangen sich die Bueben 12 Zweige und 30 Auszeichnungen. Herauszuheben gilt es die Schlussgangteilnahme von Ursin Gschwend (Jg. 2003) am Buebe Hallenschwingen in Wolfhalden. Der fleissigste Zweig- und Auszeichnungssammler war zum zweiten Mal in Folge Andy Signer (Jg. 2003). Mit 4 Zweigen und 6 Auszeichnungen zeigte er erneut eine sehr starke Saison. Hinter ihm folgen Paul Lauchenauer (Jg. 2002) mit 2 Zweigen und 5 Auszeichnungen, Tobias Signer (Jg. 2004) mit 7 Auszeichnungen und Jonas Lenherr (Jg. 2005) mit je 3 Zweigen und Auszeichnungen.



Grillobig vom 5. September 2015 in der Naturschule St.Georgen

Der Grillabend vom 5. September 2015 in der Naturschule ist bereits Vergangenheit. Es haben rund 40 Mitglieder des Stadtverbandes den Weg zur Naturschule oberhalb von St.Georgen gefunden. Aufgrund der misslichen Wetterbedingungen wurde der Anlass nach Drinnen verlegt. Die Anwesenden durften die Grilladen unseres Grillchefs Noldi Tanner und das reichhaltige Salatbuffet geniessen. Nach der Verpflegung und dem Kaffee mit einer grossen Auswahl an Dessertvariationen lies man den Abend gemütlich ausklingen. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei Thomas Eberle und seiner Familie für die tadellose Organisation und Noldi Tanner für den Einsatz am Grill sowie allen, die zum gelungenen Anlass beigetragen haben. 


12.09.15 - Tobias Scheiwiller


Vereinsreise auf den Stoos vom 13./14. Juni 2015


Am Samstagmorgen stiegen die Teilnehmer in Waldkirch und St.Gallen in den Reisecar, um sich auf den Weg zum Stoos zu begeben. Nach gut neunzig minütiger Fahrt trafen wir im Restaurant Distel in Rothenturm ein. Dort wurde ein reichhaltiges, für die einen überraschendes, Mittagsmenu serviert.

Die Reise führte weiter nach Schwyz, wo die Standseilbahn die Verbandsmitglieder hinauf zum Stoos brachte. Dort angekommen, wurden wir von unserem Gastgeber Xaver empfangen und die ‚gebuchten‘ Zimmer konnten bezogen werden. Das Nachmittagsprogramm wurde individuell gestaltet. Während eine Gruppe per Sesselbahn zum Fronalpstock reiste und die Aktiveren eine Wanderung unternahmen, liess sich der Grossteil von Xaver unterhalten und genoss den offerierten Apéro. Im Anschluss an das Abendessen folgte das individuelle Abendprogramm. Ein Teil der Gruppe blieb gemütlich im Hotel, die Anderen zogen noch einige Häuser weiter. In den frühen Morgenstunden sollen dann auch die letzten ihre Zimmer gefunden und sich zur Ruhe gelegt haben.

Am Sonntag stärkten sich die Teilnehmer am reichhaltigen Frühstückbuffet, während unsere Aktivschwinger sich bereits zum Festplatz begaben. Nach und nach machten sich auch die Verbandsmitglieder auf den kurzen Weg zum Festplatz und bezogen ihre Plätze. Zum Anschwingen hatten dies dann auch fast alle geschafft. Tagsüber wurde bei angenehmem Wetter attraktiver Schwingsport geboten. Leider lief es Christian Scherer und Fabian Rüegg nicht nach Wunsch und sie mussten bereits nach vier Gängen unter die Dusche. Insgesamt konnten die Nordostschweizer Schwinger den starken Innerschweizern nicht das Wasser reichen und so standen sich im Schlussgang der aufstrebende Joel Wicki und der Routinier Philipp Laimbacher gegenüber. Philipp Laimbacher konnte diesen nach kurzer Gangdauer für sich entscheiden.

Nach dem Schlussgang und dem Räumen der Zimmer begaben sich die Teilnehmer zurück in die Ostschweiz. Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Chauffeur, welcher die Gruppe sicher durch das in St.Gallen herrschende Unwetter chauffierte!

15.06.15 - Tobias Scheiwiller


Schaffhauser Kant. Nachwuchsschwingfest vom 6. April 2015 in Thayngen


Bei frostigen Temperaturen wurde am Ostermontag die "Freiluftsaison" in der neuen Reithalle in Thayngen eröffnet. Ca. 300 Nachwuchsschwinger aus den Kantonen Schaffhausen, Appenzell, Thurgau und St.Gallen massen sich in den 7 Sägemehlringen, darunter auch 11 Schwinger des Stadtverbandes.

Paul Lauchenauer Junior (Jahrgang 2002), Sohn unseres Freimitglieds Paul Lauchenauer und Enkel unseres Ehrenmitglieds Hugo Lauchenauer, erschwingt sich an seinem ersten Schwingfest gleich den ersten Zweig. Mit drei Siegen und drei Niederlagen klassiert er sich mit 55.75 Punkten im Rang 8c.

Den anderen Stadtverbändlern läuft es nicht nach Wunsch. Jonas Lenherr kommt dem Zweig noch am nächsten und verpasst diesen lediglich um einen Viertelpunkt. 



07.04.15 - Andreas Scheiwiller

Paul Lauchenauer mit seinem 1. Zweig



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